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Sonntag, 15. April 2012

Montezuma Castle National Monument, Arizona, USA

Montezuma ohne Rache

Das Montezuma Castle National Monument befindet sich unweit der I-17 südlich von Flagstaff im Bundesstaat Arizona. Die Ausfahrt der I-17 hat die Nummer 289, von dort geht es weiter auf den Montezuma Castle Highway. Es wurde bereits im Jahre 1906 zum National Monument erklärt. Zu sehen gibt es einen Bau mit angeblich 20 Räumen, allerdings nur aus einiger Entfernung. Es gibt zwar geführte Rundgänge, eine Besichtigung ist allerdings nicht mehr möglich. Bis in das Jahr 1951 war diese möglich, sie wurde allerdings aufgrund massiver Beschädigungen des Gebäudes durch die Besucher verboten. Diese Behausung (cliff dwelling) ist wohl etwa 1000 Jahre alt, sie stammt von den sogenannten Sinagua-Indianern, von denen relativ wenig bekannt ist. Dieser Stamm lebte nicht am Wasser, daher der Name "sin agua" - "ohne Wasser", er betrieb Ackerbau und baute seine Wohngebäude in Felsnischen. Wie hier in diesem Park zu sehen ist. Woher er kam, wieso, wann und wohin er weiterzog ist bis heute nicht bekannt. Ein interessanter Stopp auf dem Weg von Flagstaff, bzw. dem Grand Canyon nach Phoenix bzw. Tucson oder umgekehrt. Als Tagesziel bietet das Monument aber definitiv zu wenig. Es gibt ein Museum und einen Bereich für Picknicks, beim Wandern im gesamten Bereich sollte man auf den Wegen bleiben und z. B. nicht mit den Händen in das Gras fassen. Einige Bewohner könnten das falsch verstehen. Daher zur eigenen Sicherheit immer auf ein gewisses Klappern achten.

Saguaro National Park, Arizona, USA

Kakteen, jede Menge Kakteen





Der Saguaro National Park ist ein zweigeteilter Park in der Sonorawüste westlich und östlich von Tucson in Arizona. Seit 2003 hat das Gebiet den Status als National Park, es umfasst eine Fläche von etwa 370 km². Benannt wurde es nach dem auffälligsten Gewächs im Park, dem Kandelaberkaktus (Saguaro). Obwohl es nicht den Anschein hat, gibt es weitere Pflanzen im Park, z. B. Mesquitesträucher, Kakteengewächse und Lupinen sowie Goldmohn. Auch die Tierwelt ist reichlich vertreten, z. B. mit verschiedenen Hasen- und Hörnchenarten. Ebenso Kojoten und natürlich einer breiten Vielfalt an Vogelarten. Aber auch Skorpione, Echsen, Taranteln und Schlangen (auch Klapperschlangen) gehören zur Tierwelt des Nationalparks. Daher gilt auch hier, vorzugsweise auf den Wegen bleiben, festes Schuhwerk tragen und keine Diskussion mit den Tieren eingehen. Die Tiere sind giftig, schneller als man denkt und absolut spassresistent. Da die Temperaturen im Sommer mühelos 40 Grad Celsius erreichen können, ist auf ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz zu achten. Auch ist darauf zu achten dass vor der Fahrt in den Park das Fahrzeug vollgetankt wird, und auch der Stand der Kühlflüssigkeit überprüft wird. Wir waren nur im Westteil des Parks unterwegs, die Bilder entstanden westlich bzw. nordwestlich des Besucherzentrums (visitor center). Kleiner Hinweis noch: Die Person die für die Größenvergleiche dient ist 1,60 m groß.