Der Lake Tahoe liegt mit einer Fläche
von etwa 500 km² nordöstlich von San Francisco, an der Grenze zu
Nevada. Diese Grenze zwischen den beiden Bundesstaaten verläuft
durch den See. Der See liegt auf etwa 1800 Metern Höhe, eingebettet
zwischen verschiedenen Gebirgszügen und recht hohen Bergen wie z. B.
dem Rose Knob mit 9600 ft. im Norden, den Twin Peaks mit 8716 ft. im
Westen, sowie dem Snow Valley Peak mit 9214 ft. im Osten. Daraus
folgt dass es in diesem Gebiet einige Skigebiete gibt, die teilweise
auch recht bekannt sind. Heavenly im Süden mit 30 Liften und 97
Abfahrten sowie Squaw Valley im Nordwesten (Olympische Winterspiele
1960) mit 33 Liften und 177 Abfahrten sind sicher bekannt. Es gibt
auch Northstar at Tahoe im Norden mit 19 Liften und 33 Abfahrten und
Homewood Mountain im Westen mit 8 Liften und 64 Abfahrten als
Beispiele. Auf dem See gibt es Ausflugsschiffe die von Zephyr Cove
(NV) starten und auf dort wieder anlegen, es sind dies die Tahoe
Queen und die M.S. Dixie II. Diese raucherfreien Schiffe verkehren
ganzjährig auf verschiedenen Routen und zu verschiedenen Anlässen
für Einzel- und Gruppenreisende. Der See erscheint grösstenteils in
sattem Blau, in der Emerald Bay (im westlichen Teil des Sees) dann
dem Namen entsprechend smaragdfarben. Grössere Orte am See sind im
Nordwesten Tahoe City und im Süden South Lake Tahoe im
kalifornischen Teil, sowie im Anschluss daran, aber in Nevada gelegen
der Ort Stateline. Dort ist dann auch der Freizeitbereich um den
Punkt Glücksspiel erweitert. Und da in Kalifornien das Glücksspiel
verboten ist werden von den Hotels in South Lake Tahoe Fahrten nach
Stateline angeboten. Diese beiden Orte sind zwischenzeitlich
zusammengewachsen. An Unterkünften werden rund um den See alle
Kategorien ausreichend bedient. Nordöstlich vom See liegt Reno, vom
und zum Flughafen dort gibt es eine Expressbuslinie. Etwas östlich
vom See liegen Carson City, Silver City und Virginia City. Diese Orte
kennt man doch aus vielen Western, und der Historic District in
Virginia City ist noch so wie man es zu kennen glaubt. Und wer die
Fernsehserie Bonanza kennt, und auf die Landkarte achtet die am
Anfang verbrennt, findet diese Gegend darauf wieder. Und natürlich
sind auch die Ponderosa Ranch sowie einige andere Gebäude am Lake
Tahoe zu finden. Und zwar in einem umgrenzten Gebiet in Incline
Village am nordöstlichen Ende des Sees. Leider ist zur Zeit der
Besuch nicht möglich, und es ist zu befürchten dass sich die Tore
zum Set nie mehr öffnen werden. Wir erreichten und verliessen den
See über den Highway 50, den Lincoln Highway im Süden des Sees. Den
besten und beeindruckendsten Blick über den Lake Tahoe hat man nach
meiner Meinung vom Nordosten, oberhalb von Incline Village. Mark
Twain wird folgender Ausspruch bei seinem ersten Besuch des Sees im
Jahre 1862 zugeschrieben: „It must surely be the fairest picture
the whole world affords.“ Und dem ist nichts hinzuzufügen.
Informationen, Angebote und Reisetipps aus der weiten Welt vom Internetreisebüro PS Tours in Kernen
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Sonntag, 13. Januar 2013
Ein beeindruckender See in grandioser Lage
Dienstag, 1. Mai 2012
Muir Woods National Monument, Kalifornien, USA
Das Muir Woods National Monument liegt etwa 20 km nördlich der Golden Gate Bridge.
Geschaffen wurde er vom amerikanischen Präsidenten Roosevelt 1908, indem er
eine Fläche von 120 Hektar mit Mammutbäumen zum nationalen Monument erklärte.
Das Gelände gehörte vorher dem Ehepaar Kent, es wurde mit der Massgabe das
Gelände nach John Muir, einem Naturschützer, zu benennen dem amerikanischen
Staat übereignet.
Historische Küstenmammutbäume
finden sich im Park, manche davon über 600 Jahre alt und etwa 75 Meter hoch. Es
gibt eine reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt. Selbstverständlich Moose und
Farne aber auch Lorbeerbäume, Ahorne und Fichten. Auch verschiedene Arten von
Wildblumen sind zu finden. An Tierarten zu finden sind Waschbären, Eulen,
Fledermäuse und Rehe. Sowie verschiedene Vogelarten, Amphibien und Reptilien,
wie Steller´s Jays (Diademhäher) Salamander, Schlangen und Bananenschnecken.
Im Park gibt es insgesamt
etwa 10 km Wanderwege, in einem Rundweg der durch mehrere Brücken abgekürzt
werden kann. Der Hauptweg ist für Rollstühle befahrbar, das Verlassen des
Weges, sowie Rauchen, Campen und Picknicken, Fischen sowie Sammeln von Blumen
ist generell untersagt. Ebenso das "verzieren" von Bäumen und das
Zurücklassen von Müll jeglicher Art. Aber das sollte jedem Besucher klar sein.
Die kürzeste Zufahrt von
San Francisco aus erfolgt über die Autobahn U.S. 101 (Ausfahrt 445 B) und
weiter über den California Highway 1 in Richtung Mill Valley. Die Zufahrt ist
steil, kurvenreich und nur wenig ausgebaut, für Fahrzeuge mit einer Länge von
mehr 10 m ist sie verboten. Es gibt nur wenig Parkplätze beim Park, daher wird
empfohlen bereits morgens oder spätnachmittags den Park zu besuchen. Der Park
ist im Normalfall von 08.00 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang geöffnet. Auch
im Sommer wird empfohlen wärmende Kleidung zumindest verfügbar zu haben, da die
Temperatur im Tal durchaus auf etwa 4 Grad Celsius fallen kann. Im Park selbst
gibt es den obligatorischen Souvenirshop, sowie Toiletten und ein Cafe.
Wir besuchten das Tal in Verbindung mit dem Marine Headlands View Point (Blick auf die Golden Gate Bridge) und Sausalito (Hausboote).
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Peter Samberger,
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USA
Sonntag, 15. April 2012
Fort Frederica National Monument, Georgia, USA
Ein kolonialer Aussenposten
Fort Frederica auf der Insel St.
Simons Island stammt aus der britischen Kolonialzeit und wurde 1736 im
Mündungsdelta des Altamaha River erbaut. Von der Befestigungsanlage
wurde der Schiffsverkehr vor der Küste von Georgia und die Grenze
zwischen den britischen Kolonien und dem dem in spanischem Besitz
befindlichen Florida kontrolliert. Nach Unterzeichnung eines
Friedensvertrages im Jahre 1748 wurde die Anlage aufgegeben und war dem
Verfall preisgegeben. Benannt wurde die Ansiedlung nach Friedrich Ludwig
von Hannover, einem Prince of Wales. Das 1936 zum National Monument
erklärte Fort wurde seither teilweise rekonstruiert. Fort Frederica ist
für den Publikumsverkehr geöffnet, es gibt ein Informationszentrum mit
Ausstellungen zur Kolonialzeit und zu den Yamacraw, einem Indianerstamm,
der sich auch dort ansiedelte. Mehrmals im Monat gibt es sogenannte
Living History Vorführungen. Das Fort eignet sich zu einem Stop auf der Durchreise, als alleiniges Tagesziel bietet es zu wenig. Bei unserem Besuch war das ganze Gebiet
ohne Strom, somit war eine Besichtigung des Besucherzentrums mit seinen
Ausstellungen nicht möglich. Da wir an einem Sonntag morgen dort waren, ergab sich auf der Hinfahrt bei der Fahrt durch Brunswick der Eindruck eines evakuierten Gebietes. Bei der Vorbeifahrt an einer Kirche klärte sich der Eindruck, anscheinend waren wirklich alle in der Kirche.
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Peter Samberger,
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St. Simons Island,
USA
Mississippi Petrified Forest, Mississippi, USA
Ein versteinerter Wald
Der versteinerte Wald (Mississippi
Petrified Forest) befindet sich in Flora, einer Stadt im US-Bundesstaat
Mississippi. Er bietet eine Reise zurück in die Vergangenheit vor 36
Millionen Jahren. Entdeckt wurden die Bäume zwar schon in der Mitte des
19. Jahrhunderts, die Entwicklung des Parks für Besucher fand aber erst
nach 1960 statt. Die Anlage bietet verschiedene Bereiche, wie einen
Wanderweg (Nature Trail) mit Erklärungen zu allen interessanten Punkten,
ein Museum, selbstverständlich einen Shop mit Souvenirs und einen Kanal
zum Ausspülen von Edelsteinen (Gem Mining Flume). Hier kann jeder sein
Glück bei der Suche nach Edelsteinen versuchen. Ergänzt wird das Angebot
durch einen Campingplatz, auch für Wohnmobile, einen Picknickplatz und
einen Pavillon für Veranstaltungen. Es gibt keine Führungen, wir
erhielten aber schriftliche Informationen am Eingang ausgehändigt. Und
diese waren, zu unserer Überraschung und Freude, auf deutsch. Da die Wege durch den Park nicht immer eben verlaufen, und teilweise mit Laub etc. bedeckt sind ist auf festes Schuhwerk zu achten. Der Park
ist ganzjährig geöffnet.
Valley of Fire State Park, Nevada, USA
Das Tal des Feuers
Der Valley of Fire State Park (Tal
des Feuers) liegt in Nevada in der Nähe der I-15 nordöstlich von Las
Vegas. Am besten zu erreichen über die Ausfahrt Nr. 75, die Fahrtstrecke
von Las Vegas beträgt etwa 50 Meilen. Eine weitere Zufahrt zum Park
gibt es über den Ort Overton. Seinen Namen hat das Tal vom roten
Sandstein, der im Sonnenlicht entsprechend leuchtet. Der geologische
Ursprung reicht zurück bis in das Zeitalter der Dinosaurier (also vor
150 Millionen Jahren). Besiedelt war das Gebiet wohl von 300 vor
Christus bis etwa 1150 nach Christus. Die Bewohner waren unter anderem
die Anasazi. Zurückgelassen haben sie verschiedene Felsmalereien. Die
Vegetation ist recht karg, sie besteht überwiegend aus verschiedenen
Arten von Büschen und Kakteenarten. Die Tierwelt besteht zum Beispiel
aus Raben, Finken, Spatzen und einer Kuckuckart, dem roadrunner. Der
Park bietet ein Besucherzentrum mit Verkauf von Andenken, sowie einen
Campingplatz sowie einen Platz zum Abstellen von Wohnmobilen. Vorhanden
sind auch ein Bereich für Picknicks, sowie drei Bereiche für Gruppen bis
zu 45 Personen. Im Park gibt es verschiedene ausgeschilderte
Wanderwege. Aufgrund seiner Lage eignet sich der Park für einen
Tagesausflug ab Las Vegas. Im Sommer kann es tagsüber sehr heiss werden
immerhin 100 bis 120 Grad Fahrenheit, das entspricht 38 bis 48 Grad
Celsius. Hier empfiehlt sich die Mitnahme von ausreichend Flüssigkeit
sowie das tragen von Kopfbedeckungen jeglicher Art. Im Sommer besteht
die Gefahr von Stürmen, im Winter kommt es zu sehr tiefen Temperaturen
bis zum Gefrierpunkt. Als beste Zeit zum Besuch des Parks eignet sich
daher der Frühling und der Herbst.
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Peter Samberger,
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Tal des Feuers,
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Montezuma Castle National Monument, Arizona, USA
Montezuma ohne Rache
Das Montezuma Castle National
Monument befindet sich unweit der I-17 südlich von Flagstaff im
Bundesstaat Arizona. Die Ausfahrt der I-17 hat die Nummer 289, von dort geht es weiter auf den Montezuma Castle Highway. Es wurde bereits im Jahre 1906 zum National
Monument erklärt. Zu sehen gibt es einen Bau mit angeblich 20 Räumen,
allerdings nur aus einiger Entfernung. Es gibt zwar geführte Rundgänge,
eine Besichtigung ist allerdings nicht mehr möglich. Bis in das Jahr
1951 war diese möglich, sie wurde allerdings aufgrund massiver
Beschädigungen des Gebäudes durch die Besucher verboten. Diese Behausung
(cliff dwelling) ist wohl etwa 1000 Jahre alt, sie stammt von den
sogenannten Sinagua-Indianern, von denen relativ wenig bekannt ist.
Dieser Stamm lebte nicht am Wasser, daher der Name "sin agua" - "ohne
Wasser", er betrieb Ackerbau und baute seine Wohngebäude in Felsnischen.
Wie hier in diesem Park zu sehen ist. Woher er kam, wieso, wann und
wohin er weiterzog ist bis heute nicht bekannt. Ein interessanter Stopp
auf dem Weg von Flagstaff, bzw. dem Grand Canyon nach Phoenix bzw.
Tucson oder umgekehrt. Als Tagesziel bietet das Monument aber definitiv
zu wenig. Es gibt ein Museum und einen Bereich für Picknicks, beim
Wandern im gesamten Bereich sollte man auf den Wegen bleiben und z. B.
nicht mit den Händen in das Gras fassen. Einige Bewohner könnten das
falsch verstehen. Daher zur eigenen Sicherheit immer auf ein gewisses
Klappern achten.
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Peter Samberger,
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Saguaro National Park, Arizona, USA
Kakteen, jede Menge Kakteen
Der Saguaro National Park ist ein
zweigeteilter Park in der Sonorawüste westlich und östlich von Tucson in
Arizona. Seit 2003 hat das Gebiet den Status als National Park, es
umfasst eine Fläche von etwa 370 km². Benannt wurde es nach dem
auffälligsten Gewächs im Park, dem Kandelaberkaktus (Saguaro). Obwohl es
nicht den Anschein hat, gibt es weitere Pflanzen im Park, z. B.
Mesquitesträucher, Kakteengewächse und Lupinen sowie Goldmohn. Auch die
Tierwelt ist reichlich vertreten, z. B. mit verschiedenen Hasen- und
Hörnchenarten. Ebenso Kojoten und natürlich einer breiten Vielfalt an
Vogelarten. Aber auch Skorpione, Echsen, Taranteln und Schlangen (auch
Klapperschlangen) gehören zur Tierwelt des Nationalparks. Daher gilt
auch hier, vorzugsweise auf den Wegen bleiben, festes Schuhwerk tragen
und keine Diskussion mit den Tieren eingehen. Die Tiere sind giftig,
schneller als man denkt und absolut spassresistent. Da die Temperaturen
im Sommer mühelos 40 Grad Celsius erreichen können, ist auf ausreichend
Trinkwasser und Sonnenschutz zu achten. Auch ist darauf zu achten dass
vor der Fahrt in den Park das Fahrzeug vollgetankt wird, und auch der
Stand der Kühlflüssigkeit überprüft wird. Wir waren nur im Westteil des
Parks unterwegs, die Bilder entstanden westlich bzw. nordwestlich des
Besucherzentrums (visitor center). Kleiner Hinweis noch: Die Person die
für die Größenvergleiche dient ist 1,60 m groß.
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Peter Samberger,
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Saguaro National Monument,
Tucson,
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Samstag, 14. April 2012
Chimney Rock, North Carolina, USA
Felsnadel mit Aussicht
Der Chimney Rock ist eine Felsnadel
mit Aussichtspunkt inmitten des Chimney Rock State Parks in North
Carolina 25 Meilen südöstlich von Asheville gelegen. Der Fels ist ein
535 Millionen Jahre alter Monolith, man sieht ihm das Alter nicht an.
Bis zum Jahr 2007 war der Aussichtspunkt in privatem Besitz, seither ist
er Teil des Parkes. Vom Parkplatz gelangt man mit einem Aufzug nach
oben zum Aussichtspunkt, von dort hat man einen Ausblick von etwa 75
Meilen nach Osten. Filmfreunde haben einige Punkte in der Umgebung
bereits im Kino oder im Fernsehen gesehen. Den angrenzenden Lake Lure in
"Dirty Dancing" (die Szenen mit den Übungen im Wasser), oder eine
Lichtung auf der bewaldeten Bergwand gegenüber in "Der letzte Mohikaner"
mit Daniel Day-Lewis (die Siedlung der Mohikaner). Der Rückweg zum
Aufzug führt, fast selbstverständlich, auch hier durch den Souvenirshop.
Der Aussichtspunkt kostet Eintritt und ist fast ganzjährig geöffnet. Es
gibt die Möglichkeit zu Geburtstagsfeiern und Eheschliessungen unter
freiem Himmel an verschiedenen Stellen mit Catering auch für grössere
Gesellschaften. Durch den Park führen verschiedene Wanderwege, auch für
Kletterbegeisterte bestehen Möglichkeiten.
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