Posts mit dem Label Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. Februar 2015

Timmelsjoch – Die Erfahrung

Timmelsjoch – Die Erfahrung



Vor der Mautstelle von Sölden kommend beginnt seit einigen Jahren die "Timmelsjoch Erfahrung". 5 Haltepunkte an denen Architektur-Skulpturen den Reisenden über Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Region informieren.



Steg, Hochgurgl.
Ein Steg, der ganz neue, atemberaubende Ausblicke eröffnet, informiert über die Landschaft und ihre Eigenheiten.
Diese Station befindet sich direkt vor der Mautstelle von Sölden kommend. Sie bietet einen Blick in das Ötztal.


Schmuggler, Timmelsbachbrücke.
Ein Würfel, der in die abenteuerliche Welt des Schmuggels über das Timmelsjoch entführt.
Diese Station befindet sich auf dem Weg von der Mautstelle zur Passhöhe.


Passmuseum, Timmelsjoch.
Eine „Eishöhle" die im Inneren den Pionieren der Hochalpenstraße und ihrer bemerkenswerten Leistung Tribut zollt.
Diese Station befindet sich direkt auf der Passhöhe.


Fernrohr, Scheibkopf.
Ein Fernrohr das den Blick auf Granatkogel (3.304 m) und Hohen First (3.403 m), die markant aus dem ewigen Gletschereis ragen, fokussiert.
Diese Station befindet sich auf der italienischen Seite, etwa auf mittlerer Höhe der südlichen Bergwand mit ihren engen Kehren. Sie bietet einen Ausblick in das Passeiertal (Val Passiria). 

 
Granat, Moos im Passeier.
Zwei Granate, den geologischen Gesteinsformationen des Passeiers nachempfunden, dienen als Schauraum und Aussichtsplattform.
Diese Station befindet sich oberhalb von Moos (Mosio). Sie bietet einen Ausblick über die Stadt, und liegt von der Strasse her etwas versteckt.

Zwar ist der Besuch der einzelnen Ausstellungen kostenfrei, allerdings ist bei Durchfahren der Mautstelle mindestens die Maut für eine einfache Fahrt fällig.

Sonntag, 20. Mai 2012

Goldenes Dachl, Tirol, Österreich

Das Wahrzeichen Innsbrucks





Das goldene Dachl befindet sich im Stadtzentrum von Innsbruck am Maximilianeum. Das spätgotische Gebäude wurde 1420 als Residenz der Tiroler Landesfürsten erbaut. Kurz vor dem Übergang in das 16. Jahrhundert wurde im Auftrag von Maximilian I. dieser Erker angebaut, dessen Dach zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Das Grabmal von Maximilian I., er bekam den Beinamen "der letzte Ritter", findet man im übrigen in der Hofkirche von Innsbruck. Im Gebäude befindet sich auch ein Museum, von dort hat man einen Blick auf den Erker und die Altstadt. Auf dem Platz davor findet sich ein reges Treiben von fotografierenden Touristen und Besuchern in den verschiedenen Lokalitäten. Zusätzlich finden sich dort verschiedene Künstler, die das Publikumsinteresse für sich nutzen. Der Platz wird zusätzlich für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Es ist also nicht immer leicht, einen guten Blick auf das Wahrzeichen Innsbrucks zu werfen. Einen direkten Blick auf das Wahrzeichen hat man über den Zugang von der Kreuzung Maria-Theresien-Strasse und Burggraben. In der Maria-Theresien-Strasse findet sich ein weiteres Denkmal mit der Annasäule, im Burgraben 3 die Touristen-Information. Allerdings ist das Dach nicht mit Gold, sondern der Finanzmisere des Königs und späteren Kaisers entsprechend, mit feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt worden. So dass der Wert der Dachbedeckung weniger materiell sein dürfte, auch wenn das Dachl über 2657 Dachschindeln verfügen soll. Ein Besuch von Innsbruck ohne Blick auf das goldene Dachl - für uns schlicht nicht vorstellbar.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Kaunertal, Tirol, Österreich

Das Kaunertal - Wandern und Gletscher








Am Ende des Tales wartet Tirols jüngster Gletscher, er ist seit 1980 Skigebiet. Zusammen mit dem Skigebiet Fendels, warten 54 Pistenkilometer auf Skifahrer, Snowboarder und Schneeverrückte. Die Pisten haben verschiedene Abfahrtsvarianten in allen Schwierigkeitsstufen. Im Gebiet Feichten gibt es ausserdem noch eine beleuchtete Rodelbahn. Die Talstation unterhalb des Weißseeferner liegt auf einer Höhe von 2750 m, die Bergstation auf über 3100 m.

Das Gebiet gilt als schneesicher von Oktober bis Anfang Juni. Mit dem eigenen Auto kann bis an die Talstation gefahren werden. Dort gibt es ein Restaurant und einen Souvenirshop. Während der Wintersaison gibt es ausserdem einen kostenpflichtigen Skibus ab Prutz im Inntal. Auch Wanderer und Radfahrer / Mountainbiker kommen voll auf ihre Kosten. Für den Naturpark wird auch ein spezielles Winterprogramm angeboten. Ein Hallenbad mit Sauna, Solarium und Fitnessbereich ist im Kaunertal Center vorhanden.

Die Zufahrt zum Skigebiet führt zunächst zur Staumauer des Gepatschstausees, dann östlich an diesem entlang über insgesamt 29 Kehren nach oben. Da die Strecke am See entlang zum einen schmal, zum anderen recht kurvig ist, kommt es speziell bei grossem Andrang immer wieder zu engen Begegnungen. Dichtes Auffahren auf den Vordermann ist ebensowenig zu empfehlen, wie weites Ausholen oder Schneiden bei Kurven. Denn zu allen Pkw kommen noch der Postbus, der Skibus und andere Ausflugs- und Reisebusse die ebenfalls diese Strecke benutzen müssen. Eine genaue Kenntnis der Masse des eigenen Pkw, eine gute Servolenkung, sowie einklappbare Aussenspiegel und gute Nerven sind hier von Vorteil, da in den Reisebussen teilweise Busfahrer sitzen die die Strecke selbst nicht so genau kennen. Wir hatten einmal bei der der Rückfahrt ein sehr enges Erlebnis mit einem entgegenkommenden Reisebus. Da hat selbst der Sensor für den Abstand die Arbeit eingestellt, da der Abstand zum Bus nur noch wenige cm bei der Vorbeifahrt des Busses betragen hat.
Die Strasse wird kurz nach Feichten mautpflichtig. Die Gebühr ist recht happig, sie beträgt derzeit im Mai 2011 22,00 Euro für Pkw. Skifahrer mit Skipass können die Mautstrasse kostenfrei benutzen.

Lindwurmbrunnen, Kärnten, Österreich

Der Lindwurmbrunnen




Der Lindwurm am Neuen Platz, dem Zentrum von Klagenfurt, wurde Ende des 16. Jahrhunderts geschaffen und dort aufgestellt. Der Brunnen kam erst später hinzu, noch später der keulenschwingende Herkules. Das ganze Ensemble stellt die Gründungssage Klagenfurts dar. Auch das schmiedeeisenerne Gitter kam erst später hinzu. 1972 wurde der Lindwurmbrunnen, er wiegt immerhin 124 Zentner, aufgrund des Baus einer Tiefgarage unter dem Neuen Platz versetzt. Direkt am Brunnen befindet sich ein Denkmal für die österreichische Kaiserin Maria Theresia aus dem Jahr 1873, das von ihrem Sohn Kronzprinz Rudolf feierlich enthüllt worden ist. Da es sich beim neuen Platz um einen grossen, aber ungeschützten Platz handelt, ist es ratsam sich während des Sommers nur morgens oder am späten Nachmittag dort aufzuhalten. Bäume sind kaum vorhanden, und diese auch nur ohne schattenspendende Funktion. Bei einem Besuch Klagenfurts sollte der Platz einen Stop, auf dem Weg von oder zum Wörthersee, wert sein. Wenn man bedenkt, dass die Umplanung und der Umbau der Anlage bereits vor 40 Jahren erfolgt ist, so ist es erschreckend wie kahl und ungastlich der Platz immer noch ist. Der Baumbestand ist nicht über ein geringes Mass hinaus gekommen. Hier wurde von Technokraten und Bürokraten ein Platz geschaffen, der künstlich ist und bleibt.

Samstag, 21. April 2012

Stuibenfall, Tirol, Österreich

Der Stuibenfall in Umhausen






Der Stuibenfall befindet sich am Weg zwischen Umhausen und seinem Teilort Niederthai. Hier stürzt der Horlachbach über 159 m und zwei Steilstufen hinab in das Ötztal, die meterhohen Wasserfahnen gaben dem Wasserfall den Namen. Es ist Tirols sicher grösster und vielleicht auch schönster Wasserfall. An Spitzentagen stürzen bis zu 2000 Liter pro Sekunde über die Felsen, durchschnittlich sind es über 600 Liter pro Sekunde. Der Auto- bzw. Motorradfahrer kann an einer Aussichtsplattform den Blick auf den Fall geniessen. Diese befindet sich an der Strasse vom Ötztal nahe Umhausen nach Sennhof und Niederthai, sie bietet ausreichend kostenfreie Parkplätze. Auf dem Parkplatz gibt es auch Informationen zu Veranstaltungen sowie eine Karte des Gebietes. Von der Aussichtsstelle geht der Blick auf den, je nach Wetter, vorhandenen Regenbogen, sowie auf die natürliche Steinbrücke über dem Gebirgsbach. Der Wanderer kommt dem Fall wesentlich näher. Er hat zum einen fünf Aussichtsplattformen für den Blick auf den Wasserfall, zum anderen eine fixierte Hängebrücke im oberen Bereich für den Weg quasi über den Fall. Die Erlebniswanderung dauert ca. 90 Minuten und ist auch für Kinder geeignet. Auch für Kletterer ist der Stuibenfall ein Erlebnis. Ein familienfreundlicher Klettersteig wurde neu angelegt. Auf einer Länge von fast 500 Metern können auch Kinder ab 10 Jahren das Gebiet am Wasserfall erklettern. Die Ausrüstung kann vor Ort gemietet werden. Im Sommer gibt es geführte Laternenwanderungen zum beleuchteten Wasserfall (jeden Mittwoch ab 20.30 Uhr). Start in Umhausen bzw. in Niederthai. Diese Tour lässt sich gut mit einem Besuch des Ötzidorfes in Umhausen kombinieren.

Mittwoch, 18. April 2012

Venter Tal, Tirol, Österreich

Die Brücke am Ende der Strasse





Am Ende des Gebietes Venter Tal führt eine Hängebrücke über die Rofenache im Rofental, einem Zufluss der Venter Ache. Über diese Brücke gelangt man zu den Rofenhöfen. Diese befinden sich in über 2000 m Höhe. Die Venter Ache ist u. a. für Paddeln und Raften geeignet. Vom kleinen Parkplatz führen Wanderwege z. B. Richtung Wildspitze und Weisskugel. Die Höfe dienten bei der Verfilmung der Geierwally 1940 als Kulisse, heute findet man dort eine Haflingerzucht. Die gesamten Siedlungen gehören zu Sölden. Die Anfahrt mit dem Pkw erfordert allerdings Mut und/oder Können. Kurz vor dem Parkplatz hat die Strasse eine Steigung bzw. ein Gefälle von 30 %. Der Parkplatz ist klein und nicht asphaltiert, mithin eine hügelige Wiese auf der auch gewendet werden muss. Für Gespanne, breitere, tiefergelegte bzw. untermotorisierte Fahrzeuge ist diese letzte Etappe des Tales nicht geeignet. Vom Parkplatz gibt es verschiedene Wanderwege z. B. zur Wildspitze, der Kreuzspitze oder weiter entfernt dem Similaun, wo auch schon der sogenannte Ötzi unterwegs war.

Montag, 16. April 2012

Schloss Ambras, Tirol, Österreich

Ein Schloss bei Innsbruck



Schloss Ambras liegt am südlichen Stadtrand von Innsbruck, in der Nähe des Stadtteils Amras. In der Nähe befindet sich das Andreas-Hofer-Denkmal, das Kaiserjäger-Museum, die Bobbahn von Igls und die Skisprungschanze. Die Ursprünge eines Bauwerks an dieser Stelle reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Den Bau in seiner heutigen Erscheinung verdanken wir Erzherzog Ferdinand II. von Tirol, der hier für seine verschiedenen Sammlungen ab 1564 eine Anlage erbauen lies. Die Anlage gliedert sich in das Unterschloss, hier findet man die antiken Sammlungen wie Kunst- und Wunderkammer, sowie die Rüstkammer. Im Oberschloss befindet sich eine Portraitgalerie der Habsburger mit über 200 Werken von z. B. Cranach und Tizian. Ebenfalls dort befindet sich der spanische Saal, dort werden im Sommer Konzerte veranstaltet. Umgeben wird das ganze von einem Schlosspark im englischen Stil. Erreichbar ist das ganze ausser mit dem Pkw, auch mit Strassenbahn und Postbus, sowie mit dem Sightseer, einem Touristenbus zu Innsbrucks Sehenswürdigkeiten. Insgesamt sollte man für das Schloss mindestens einen halben Tag einplanen, oder den Ausflug mit den umliegenden Atttraktionen zu einem ganztägigen Ausflug verbinden. Man kann sich natürlich auch in den Schlosspark begeben, der das Schloss umgibt und wie ein englischer Landschaftspark angelegt ist. Dort kann man sich auf einer Wiese oder auf Bänken ausruhen und die Natur geniessen. Im ca. 20 Hektar grossen Park findet man auch einen künstlichen Wasserfall sowie die Bachusgrotte. Unterhalb des spanischen Saales findet man einen Kräutergarten. Bei den Gemälden hatte ich allerdings einige Probleme die einzelnen Habsburger in zeitliche und verwandschaftliche Zusammenhänge zu setzen. Hier empfiehlt es sich, sich zumindest grundsätzliche Informationen vorher anzulesen. Oder man hat, wie ich mit meiner Frau, einen Habsburger-Fan an der Seite. Wer allerdings mit antiken Gegenständen und Gemälden nichts anfangen kann, der wird sich zumindest im Schloss nicht wohlfühlen. Ansonsten gilt: Einfach die Gemälde und die Kunst der alten Meister geniessen.

Samstag, 14. April 2012

Ladis, Tirol, Österreich

Die Burg über dem Inntal










Die Burg Laudegg ist eine restaurierte Burgruine in Ladis, einer Gemeinde im Bezirk Landeck. Die Burg liegt am Fuß der Samnaungruppe auf einem senkrechten Schieferfelsen hoch über dem Oberinntal. Der Wohnturm wurde um 1200 erbaut und 1239 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg war bis zum 16. Jahrhundert hin Verwaltungssitz des Oberen Gerichts und verfiel allmählich, als der Verwaltungssitz nach Ried im Oberinntal übersiedelte. Ab 1940 und 1960 begann die teilweise Restaurierung. Die Burg befindet sich in Privatbesitz, kann aber, unbestätigten Informationen zufolge, in den Monaten Juli und August einmal wöchentlich besichtigt werden. Interessant ist der Bereich rund um den kleinen See im Ort. Hier kann man auf Bänken in absoluter Stille in der Sonne sitzen, das Wetter und die Landschaft geniessen und einfach mal abschalten.